Mittwoch, 12.12.2018
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Berichte und Reportagen

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DDR-Fährschiff liegt seit 20 Jahren in Bodenwerder

 TF10

Eines der beiden in der DDR gebauten und als Fährschiffe in der Ostsee eingesetzten Tragflächenboote.

Es ist ein Stück Ostalgie, das seit 20 Jahren im Hafen des MCB Bodenwerder liegt und für das sich nun auch das MDR-Fernsehen interessierte. Die „Alina de Mar“, damals noch unter dem Namen „Seeadler“ eingetragen, wurde 1961 in einer Werft in Roslau/Elbe in der ehemaligen DDR gebaut.  Zwei Stück dieser Tragflächenboote gab es. Sie waren als Fährschiffe für den Einsatz in der Ostsee vorgesehen. Was mit dem zweiten Boot geschah, ist ungewiss. Die „Seeadler“ jedoch wurde 1995 von Rita und Karl-Heinz Frank gekauft – als “Familienboot“  fürs Wochenende. In einer Bootsbörse hatte das Paar den maroden Kahn entdeckt und in liebevoller Kleinarbeit  umgebaut. Ein Fernsehteam vom MDR hat nun fünf Stunden lang im Hafen gefilmt und die Geschichte des letzten Tragflächenbootes dieser Baureihe aufgezeichnet. Der Beitrag wurde am Mittwoch, 30.Juli, zwischen 21.15 Uhr und 21.45 Uhr im MDR ausgestrahlt.

mdr

Der MDR an Bord
 
alina

Seute Deern

Folgender Artikel ist in der HNA über unseren Vereinskollegen und sein stolzes Boot erschienen:

seutedeern

Männertraum mit 42 PS

Das "Süße Mädchen" von Christian Schnelle und Rolf Zimmermann sticht heute in See.

Von Konstantin Mennecke

Wolbrechtshausen. Groß und in allem Glanz erstrahlt die alte Dame in Wolbrechtshausen. Schon von der Straße aus ist das Motor-Holzschiff "Seute Deern" (Plattdeutsch für Süßes Mädchen) "Im Kampfelde" zu sehen.

!0 000 Stunden Arbeit haben Christian Schnelle und Rolf Zimmermann investiert - heute geht es zur Weser nach Bodenwerder. "Es war für mich schon immer ein Traum ein solches Boot zu besitzen", erzählt Christian Schnelle. Boote gehören zu seiner Familie einfach dazu, denn selbst die Kinder haben ein eigenes Wassergefährt. Die "Seute Deern" ist Baujahr 1952, stand 20 Jahre im Garten und war entsprechend verwittert. Neun Meter lang, 2,65 Meter breit und vier Tonnen schwer ist der Traum der beiden Männer. "Für 650 Euro haben wir das Boot ersteigert", berichtet Schnelle.

Er und sein Freund Rolf Zimmermann hatten dreieinhalb Jahre zu tun, bevor die vollkommen verwitterte Dame fertig war, um endlich zu Wasser gelassen zu werden. "Wir wollten soviel Holz wie möglich erhalten. Das Boot ist in geklinkerter Bauweise konstruiert", erklärt Zimmermann. 450 Meter Kabel, 230 Liter Öl, 17,5 Kilogramm Farbe für den Unterwasserbereich und 60 Kilogramm Spachtelmasse waren nötig, um den Traum der ersten Ausfahrt Wirklichkeit werden zu lassen.

Doch damit war längst nicht alles getan: Das Deck wurde laminiert, ein neuer 42 Pferde starker Schiffsdiesel kam in den Rumpf. "Der verbraucht viereinhalb Liter Diesel pro Stunde bei 20 km/h", sagt Schnelle. Ein Spitzenwert dank modernster Technik.

Fehmarn und Hauptstadt

Am heutigen Samstag wird das "Süße Mädchen" nach Bodenwerder gebracht. Dort ist ein spezieller Autokran nötig, um es in die Weser zu heben. "Wir unternehmen eine Fahrt bis zum Mittellandkanal, wollen die Ostseeinsel Fehmarn umfahren und zurück ins Binnenland. Mecklenburg, Berlin - das wird mit diesem Boot besonders schön, erzählen die beiden Nachbarn.

Einfach so mit dem Bootsschein, dem Führerschein fürs Wasser, kann aber nicht gestartet werden. "Ich brauchte noch ein Funksprechzeugnis und einen Seenot-Signalmittelschein", erklär Christian Schnelle. Der ist nötig, da die Signalpistole und die Munition unter das Sprengstoffgesetz fällt.

Die Frauen der beiden Männer sind, je nach Tour, künftig natürlich auch mit an Bord des "Männertraums".

Aufenthalt der geführten Bootstour des LMN im MCB

Geführte Bootstour 2010 von Minden nach Kassel auf der Oberweser und Fulda der Landesverbände Niedersachsen und Hessen

 

Am 10. Mai 2010 wurden im Hafen des Motorbootclubs in Bodenwerder-Kemnade 24 Boote und Yachten empfangen und betreut. Die geführte Bootstour wurde vom  Landesverband Motorbootsport Niedersachsen geplant und begleitet, um die Oberweser für den Boots-Tourismus interessant zu machen. Der Törn startete in Minden mit 45 Yachten und wurde bis Kassel von Herrn Benno Wiemeyer (1. Vizepräsident des LMN) und Herrn Karl-Heinz Seele (ehemaliger Mitarbeiter des WSA Minden und Inhaber des Weserpatents) begleitet. Ebenso an Bord war die Journalistin der Boote-Zeitung Frau Bardenheuer und ihr Fotograf.

Start war am 7.Mai 2010 in Minden nachmittags durch die Schleuse und führte am 8.Mai 2010 bis Rinteln, weitere Stationen waren Hameln, Bodenwerder, Höxter, Bad Karlshafen, Hannoversch Münden und Kassel. Auf Grund des gesunkenen Wasserstandes musste die Gruppe geteilt werden und die Yachten mit einem Tiefgang über 90 cm fuhren direkt von Hameln nach Höxter. Aus diesem Grund wurden nur 24 Schiffe in Bodenwerder betreut. Jedoch waren die Mitglieder des MCB mit der Organisation und Betreuung stark gefordert, denn so viele Schiffe waren noch nie zu gleicher Zeit im Hafen untergebracht. Unterstützung hatte der MCB durch den DLRG, der auch zur Hilfestellung bereit stand.

Jedes Schiff wurde persönlich durch den 1. Vorsitzenden Dieter Hoffmann per Megaphone willkommen geheißen und per Salutschuss begrüßt. Nach Zuweisung eines Liegeplatzes standen Mitglieder zur Hilfestellung beim Anlegemanöver bereit. Trotzdem die Schiffe fast im Minutentakt in den Hafen einliefen und ein Schiff auf Grund eines Maschinenschadens geschleppt wurde, verliefen alle Anlegemanöver reibungslos. Die größte Yacht hatte eine Länge von 14,5m und das breiteste, ein holländisches Bockschiff, hatte eine Breite von 4.3 m. Die Gäste kamen aus Hamburg, Bremen, Rhede/Ems, Berlin, Dortmund, Haren usw. um die Weser kennenzulernen.

Gegen 14:30 Uhr erfolgte die offizielle Begrüßung der Gäste, die durch Herrn Baron von Münchhausen mit seinen bekannten, spaßigen Geschichten und dem Weserlied fortgeführt wurde. Die Gäste waren sehr begeistert und belustigt über diesen herzlichen Empfang. Ein Museumsbesuch und eine Stadtführung durchs Zentrum von Bodenwerder stand danach auf dem Programm. Ab 18:00 Uhr wurden die Bootsfahrer per Feldküche mit einem Erbseneintopf und Würstchen beköstigt. Der Abend klang in fröhlicher Runde aus und es wurden viele Erfahrungen über den Bootssport, die Besonderheiten unseres Weserflusses und spaßige Geschichten ausgetauscht, wobei die Gäste doch manchmal nachfragten, ob dieses nicht doch Münchhausen-Geschichten waren.

Am anderen Morgen, den 11.Mai 2010 stand ab 7:00 Uhr ein Bäcker–Verkaufswagen auf dem Hafengelände mit Brötchen, Brot, Kuchen und der Bild Zeitung bereit, um die ca .50 Personen zu versorgen. Gegen 8:00 Uhr starteten die Gäste in Richtung Höxter. Alle bedankten sich für die freundliche Aufnahme und waren begeistert von unserem Hafen und der Betreuung, da alles reibungslos abgelaufen war. Viele versprachen noch einmal wiederzukommen.

Selbst dem Schiff mit dem Maschinenschaden wurde durch die Mitglieder soweit geholfen, dass er die Tour weiter mitfahren konnte. Ein kleiner Hund wurde zum Tierarzt gebracht, woraufhin es auch ihm wieder besser ging.

 

 

Binnenfunk (Update)

Funken?! Was kommt da auf mich zu?

Nun sind es schon fast drei Jahre her, dass wir die notwendigen Sprechfunkzeugnisse UBI und SRC bekommen haben. Da wird es Zeit, seine beschwerlich antrainierten Fähigkeiten auch mal an einem richtigen Gerät auszutesten. Da weder Carsten noch ich jemals zuvor an einem öffentlichen Funknetz teilgenommen haben, muss man erst einmal schauen, was dort alles zu beachten ist.

Die Funke

Man benötigt ein Funkgerät. OK, das war klar. Aber welches nimmt der Anfänger? Also heißt es erst einmal Kataloge ordern, Internetseiten durchstöbern, eine Auswahl treffen und letztlich eine endgültige Entscheidung treffen. Was muss ein einfaches Gerät mindestens haben? Da wir vorwiegend auf Binnengewässern schippern benötigen wir zwangsläufig ein Gerät, das am Binnenfunk teilnehmen darf, also über ATIS verfügt. Wenn man schon einmal Geld ausgibt, dann sollte auch DSC dabei sein und um es komplett zu machen ist eine NMEA Schnittstelle für die GPS Position auch ganz nützlich. Zugegeben auf der Weser nicht wirklich notwendig, aber man ist ja verspielt. So nun sind die Randbedingungen festgelegt. Dadurch ergibt sich eine Auswahl, die sich über einen reichlichen großen finanziellen Spielraum erstreckt. Ab 130 Euro aufwärts sind entsprechende Geräte zu bekommen. Das Teil hat auch noch UKW Radio? Cool, zwei externe Lautsprecher angeschlossen und schon können wir nebenbei noch Radio hören. Ach Nein, lieber doch nicht. Wir haben nur eine Batterie und die sollte mit sowenig Strom wie möglich belastet werden. Außerdem hat das Gerät viel größere Ausmaße. Was uns wieder daran erinnert, dass wir auch einen geeigneten Platz dafür benötigen. Aber da denken wir später drüber nach. Erst einmal muss ein Gerät da sein.
Also meldet der Verstand, nimm' nicht das günstigste, aber auch nicht das teuerste. Der goldene Mittelweg sollte ausreichend sein. MTech-500? Klingt gut, aber der eine Online Shop meldet beim Preisvergleich, dass das Gerät seit 2008 nicht mehr produziert wird, sehr wohl aber noch auf Lager liegt und gekauft werden könnte. Dann wohl eher doch ein anders. Bei AWN ist eines mit dem Hinweis NEU im Angebot und die Zeitschrift Segeln hat es als Tipp ausgezeichnet. Der Preis liegt im Rahmen. Also Entscheidung gefällt. Das Gerät wird bestellt.

Antenne und Co.

Was für eine Antenne nimmt man denn so? Internet, Zeitschriften etc. alle haben eine Meinung und die Foren laufen fast über. Wichtig ist offenbar, ob es auf einem Motorboot oder einem Segelboot zum Einsatz kommen soll. Bei Segelbooten sitz die Antenne höher ist dafür mehr Seitenneigungen ausgesetzt. Bei Motorbooten ist die Seitenneigung eher gering, dafür sollte die Antenne länger und einen höheren Gewinn haben. Aha. Also wieder Kataloge anschauen. Mmh.... Wirklich besser fühle ich mich bei der Auswahl noch nicht. Aber da ist doch eine Beratungshotline angegeben. Rufen wir doch einfach mal an. Nach kurzer Zeit hat der nette Mensch am anderen Telefon meine Vorstellungen, die Umstände, sprich Bootsart und Größe aufgenommen. In der Art wie er es sagte und vor allem was er sagte, hatte ich kurz darauf  den Eindruck: der weiß genau wovon er spricht. Noch am Telefon sind wir die Möglichkeiten durchgegangen und haben uns gemeinsam für ein komplettes Set mit Antenne und Kabel entschieden. Ach ja. einen entsprechenden Fuß für die Decksmontage brauchten wir dann auch noch.

Nun hatten wir alles zusammen und konnten die Bestellungen losschicken. Noch ist sie nicht angekommen. Aber das hatte der freundliche Berater ja auch gleich mitgeteilt: Das Funkgerät ist derzeit nicht am Lager, aber bereits beim Lieferanten bestellt. Lieferzeit voraussichtlich 4 Wochen. Da bleibt noch genug Zeit, sich über alle anderen Dinge Gedanken zu machen.

Anmeldung

Natürlich, so ein Gerät gehört angemeldet. Schließlich soll alles seine Ordnung haben. Aber was bedeutet das letztlich? Was kostet so etwas? Muss man dann monatlich eine Gebühr entrichten? Wieder Fragen über Fragen.
Na ja. Das mit der Anmeldung war klar und den Vorgang hat der freundliche Berater nebenbei auch noch erläutert. Wenn das Gerät zugeschickt wird, dann liegt dem Gerät bereits ein Formular bei, das ausgefüllt an die entsprechende Adresse geschickt werden muss. Teil dieser Frequenzzuteilung ist die ATIS Nummer, die ich später im Gerät einstellen muss und unsere Funke eindeutig identifizierbar machen soll. OK, also warten wir erst einmal auf das Gerät selbst.
Zum Thema Kosten gibt es wieder viele Meinungen im Netz, aber eine klare Aussage gibt es auch auf den Seiten der Behörde nicht. Es scheint nicht klar zu sein, in welcher Höhe und in welcher Form die Gebühr festzulegen ist. Und bis die Behörde darüber entschieden hat, kostet es erst einmal nichts. Was nicht bedeutet, dass man nicht auch nachträglich noch zur Kasse gebeten wird, wenn man sich geeinigt hat.

Alles weitere, wenn das Gerät, die Antenne und Co eingetroffen sind. Ach ja. Wegen der Größe der Antenne fallen die Versandkosten etwas höher aus als üblich - Sperrgut halt.

Und weiter gehts!

So, nun kann es weitergehen. Das Funkgerät, die Antenne und der Antennenfuß sind endlich eingetroffen. Seltsamer Weise ist die angeblich sofort lieferbare Antenne erst eine Woche nach dem Funkgerät geliefert worden. So sind auf wundersame Weise die Versandkosten aufgrund der Nachlieferung der Antenne um 9 Euro günstiger als zum Zeitpunkt der Bestellung. Nachlieferungen werden kostenfrei zugestellt.

Frequenzzuteilungsurkunde

Natürlich lag dem Funkgerät kein Antrag für die Frequenzzuteilung bei. Warum auch? Nur weil der nette Herr am Telefon das angekündigt hat? Was soll's? Kein Problem. Im Netz gibt es genug davon und mittlerweile auch bei uns im Downloadverzeichnis.

Füllen wir das Formular doch einfach aus. Mmh... Die Zulassungs-Referenz-Nr. soll ich angeben. Auf dem Gerät vielleicht? Fehlanzeige. In der Anleitung? Auch nicht. "...erkundigen sie sich beim Fachhändler oder Verkäufer..." lautet die Hilfestellung. Klasse, bei AWN im Onlineshop gibt es einen vorausgefüllten Antrag mit der entsprechenden Nummer. Na also, geht doch.

Eingetragen, abgeschickt, warten...

Unglaublich nach nicht einmal 1 Woche ist die Frequenzzuteilungsurkunde schon da. Jetzt hat die 'Gabi' auch ein Rufzeichen (DH7004), eine MMSI und eine ATIS Kennung. Und das bei der Größe.

Für alle, die trotz vielfacher Hinweise auf die amtlichen Gebührentabellen keinen Hinweis auf die Kosten für die Urkunde finden konnte: 130 Euro verlangt die Bundesnetzagentur für diesen Dienst. Vorerst einmalig. Weitere Kosten werden in einem separatem Gebührenbescheid übermittelt. Warten wir mal ab. Damit dürfen sie sich ruhig noch Zeit lassen.

Ach ja, die Urkunde muss natürlich an Bord mitgeführt werden. Klar. Zusammen mit dem "Allgemeinen und regionalen Teil des Binnenschifffahrtsfunks" und nicht zu vergessen dem Funkzeugnis UBI bzw. SRC.

Einbau

Jetzt kommt der spannende Teil. Wohin mit der ganzen Hardware?

Hatte ich schon berichtet, dass zusätzlich noch eine NMEA fähige GPS Antenne auf der Einkaufsliste Platz gefunden hatte. Bei einem kleinen Yachtshop in Hamburg wurde ein kleines Gerät (nicht viel größer als ein halber Tennisball und auch so geformt) entdeckt und dort aus seiner Untätigkeit befreit.
Vorteil: Das Funkgerät bekommt jetzt auch die GPS Position. Nachteil: Ein weiteres Gerät und jede Menge Kabel, die verstaut werden wollen.

Am kommenden Wochenende wird es also eine Vorortbesichtigung geben und hoffentlich finden sich geeignete Ein- bzw. Anbauplätze.

Mal schauen, wann  wir den ersten Inbetriebnahmetest aller Komponenten angehen können. Bis dahin, Munter bleiben.

Skipper feierten 30 Geburtstag ihres Clubs

Bodenwerder/Linse (dy). Der Motorboot-Club Bodenwerder (MCB) feierte am vergangenen Sonnabend sein 30-jähriges Bestehen. „Wir sind schon Ende letzten Jahres 30 geworden, wollten aber lieber bei schönem Wetter feiern“, erläuterte Vorsitzender Dieter Hoffmann den geladenen Gästen schmunzelnd und freute sich, dass zahlreiche befreundete Vereine ihre Boote im Linser Hafen festgemacht hatten.

Mit Böllerschüssen starteten dann die Boote zu einem Bootskorso auf der Weser und zogen flaggengeschmückt die Blicke auf sich. Danach wurde die Geselligkeit auf dem Vereinsgelände gepflegt, hatten die Gäste die Möglichkeit, die von Carsten Drewes kostenlos zur Verfügung gestellten Wasserräder auszuprobieren und bei den Seemannsliedern der Marinekameradschaft Hameln unter Leitung von Uwe Klingeberg mitzuschunkeln.

Glückwünsche auch vom Baron von Münchhausen

Die ursprünglich von der DLRG-Ortsgruppe Bodenwerder geplante kleine Vorführung im Hafenbecken musste aufgrund eines Noteinsatzes für die Retter ausfallen (siehe Bericht unten). „Aber einige unserer Mitglieder sind helfend im Festzelt dabei“, betonte DLRG-Vorsitzender Andreas Klabunde das gute nachbarschaftliche Verhältnis zum MCB.

Hatte Dieter Hoffmann vormittags schon einmal die Gäste begrüßt, so wiederholte er dieses am Abend, da im Laufe des Nachmittags noch zahlreiche Gäste dazukamen. Zuvor erfreute ein besonderer Gast die Motorboot-Freunde: Der Baron von Münchhausen (Adolf Hahn) überbrachte seine Glückwünsche natürlich musikalisch. Hoffmann ließ 30 Jahre Vereinsarbeit Revue passieren. Ursprünglich von sieben Mitgliedern gegründet, hat der Verein heute 66 Mitglieder, davon 29 aktive mit Boot. Das Vereinsgelände am Linser Hafen wurde in Eigenarbeit hergerichtet und ist mit dem schmucken Clubhaus – dem ehemaligen Wildwärterhäuschen aus der Grünen Schleite in Bodenwerder – zum beliebten Treffpunkt geworden. Seine Rede nutzte der Vorsitzende, um viele Mitglieder für ihr stetes Engagement zu danken. Ehrungen für 30 Jahre Treue gingen an Uwe Brackhan (Linse), Dieter Fahlbusch (Diekholzen), Klaus Grabandt (Aerzen), Paul Ulrich und Heinrich Sauerland (beide Bodenwerder). 25 Jahre halten schon Werner Dörries (Bodenwerder), Rudolf Klemm (Tündern), Michael Wellmer (Bodenwerder) und Hermann Gäbler (Eschershausen) dem Verein die Treue.

Im maritim geschmückten Festzelt genossen rund hundert Vereinsmitglieder und Gäste das Buffet und feierten – musikalisch unterhalten von DJ Dirk Huwald – bis in den späten Abend, bevor sie in ihre Kojen krochen. Nach einem stärkenden Frühstück am Sonntagmorgen schipperten die Skipper dann wieder auf der Weser gen Heimat.

Quelle:

Deister- und Weserzeitung Zeitung (dewezet.de) vom 29. Mai 2009